Browsing Category Im Regen auf Abwegen

Zwölf

11. Mein Ich & ich, mein Sarkasmus, der nach billigem Komödianten stinkt, und die melancholische Erkenntnis eines Gescheiterten “Mach das Beste daraus, mach es dir gemütlich”, scheint eine Stimme mir sagen zu wollen. Niemand spricht zu mir, ich spreche mit niemandem. Allein zu sein hat auch was Gutes, man lernt sich selbst besser kennen, indem…

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Elf

10. Der hellwache Löwe Schritte nähern sich, schnelle, hastige Schritte. Vibration, dumpfe Vibration auf dem Flokatiteppich. Die Fransen bewegen sich, wippen gleichmäßig auf und ab. Vorsicht ist geboten, Ausschau muss gehalten werden: Oben, unten, rechts, links, vor mir, hinter mir. Zuerst erschrecken! Und dann, nach einer kurzen Phase der ungewollten Gliederstarre, blitzschnell hinter einem olivgrünen…

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Zehn

9. Der Flug und die Klangwelt Grauenvoller Anblick, Holzleichen soweit das Auge reicht. Hier und da einige wenige sich windende Verletzte, die aus eigener Kraft das Schlachtfeld nicht mehr verlassen können. Sanitäter gibt es nicht, alles wird dahinraffen, früher oder später. Alles. Fruchtbare Erde, sie wird neues Leben austragen, das Alte wird in Vergessenheit geraten,…

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